28: Magenband OP – der einfache Ausweg?

Shownotes

Hast du schon mal über eine Magenband OP nachgedacht?

Ist doch viel einfacher, als mühselig abzunehmen. Einfach den Magen auf Tischtennisball-Größe verkleinern und das Problem ist wie von Zauberhand gelöst!

… naja, das wäre wohl zu schön, um wahr zu sein.

In dieser Episode erfährst du alles zum Thema Magenband. Ob es sinnvoll ist, für wen es geeignet ist und ob es wirklich ein “einfacher” Ausweg und eine Alternative zu gesunder Ernährung und Sport ist.

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3 Kommentare zu „28: Magenband OP – der einfache Ausweg?“

  1. Michael Ryll

    Hallo
    Ich finde das du unrecht hast
    Margen OP
    Ist für sehr viel die ich
    Durch SHG Selbst Hilfe Gruppe
    Kenn gelernt habe
    Mit einem BMI >60 und mehr
    Der erste Schritt aus der Adipositas
    Du hast recht das viel nach Jahren wieder zunehmen
    Ich bin auch operiert
    200kg vor OP
    Auf 115kg heute nach 7 Jahren 135 und jetzt ziehe ich die reisleine
    MfG Michael

  2. Lieber Tim,
    ich weiß, was du meinst, du hast halt eine ziemlich unerbittliche Meinung zu dem Thema. Ich habe selbst eine Magenband OP unternommen und hätte es wohl nicht tun sollen. Ich hatte damals “nur” 125 kg und habe auch nur ca. 20 kg abgenommen mit dieser Maßnahme. Das hat mich echt frustriert und auch genervt. Ich konnte teilweise nicht mal richtig trinken und musste mich nach ein, zwei Schluck Wasser übergeben. Ich rate auch jedem ab, für den es nicht unbedingt notwendig ist. Ich muss allerdings sagen, dass ich es nicht nur aus “Einfachheit” gemacht habe, sondern weil ich einfach keinen anderen Ausweg mehr gesehen habe. Ich war echt verzweifelt und dachte mir, dass mir diese mechanische Krücke vielleicht helfen könnte. Ich muss aber sagen, dass ich sehr gerne esse und dass es wirklich kein Spaß ist, wenn man nur extrem wenig essen kann ohne sich zu übergeben. Ich hatte nämlich trotzdem Hunger. Und dann kommt man in sehr unangenehme Situationen, man sitzt zB in einem beengten Raum wie im Flugzeug (am Fensterplatz), isst oder trinkt eine Kleinigkeit, man merkt, das Essen bleibt stecken und man muss sich übergeben. Ich war oft in so unangenehmen Situationen, habe zum Teil in Taschentücher, Plastiktüten, Handschuhe, gekotzt, weil es nicht anders ging. Das sind sehr sehr erniedrigende und unwürdige Momente, die ich niemandem wünschen würde. Und trotzdem war ich nach einiger Zeit wieder beim Ausgangsgewicht angelangt. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr auf diese unwürdigen Situationen und habe mir das Magenband wieder lockern lassen (das geht bei meinem Band relativ unkompliziert von außen durch Ablassen von Flüssigkeit aus dem Band). Natürlich habe ich meine Gewohnheiten nicht geändert und dadurch wieder zugenommen. Nun habe ich mit einer Umstellung begonnen, weil ich auch der Überzeugung bin, dass es nur so wirklich langfristig klappen kann. Ich esse und koche sehr gerne, ich esse auch sehr gerne gesund – mein Problem ist die Nascherei zwischendurch. Ich würde, wie gesagt, nicht einfach unterstellen, dass es den Menschen, die eine Magen OP machen (wollen) nicht ernst ist mit dem Abnehmen. Bei einigen mag das der Fall sein, andere werden von Ärzten dazu gebracht, von Familie und Freunden oder sind auch schon so ratlos und verzweifelt, dass sie keine andere Möglichkeit mehr sehen. Daher würde ich diese Menschen nicht alle von vornherein über einen Kamm scheren. Danke jedenfalls für deine Podcasts, sie sind sehr informativ und interessant! Liebe Grüße, Eva

    1. Hi Eva,

      Danke für die Antwort 🙂

      In einer meiner neuesten Podcasts habe ich das Thema noch einmal aufgegriffen und um einen echten Erfahrungsbericht erweitert. Hör da mal rein, da habe ich noch mal Stellung zu bezogen.

      Besten Gruß,
      Tim

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