abnehmen mit joggen

5 Gründe, warum Joggen dich am Abnehmen hindert

Joggen ist schädlich.

Es ist vermutlich die schlechteste Idee, wenn man vorhat, etwas Sport zu betreiben und abzunehmen.

Auch ich habe damals das Joggen angefangen, als ich mich von heute auf morgen dazu entschloss, endlich abzuspecken. Irgendwie liegt das auf der Hand: Joggen ist simpel und jeder kann es machen. Da gab es nur ein Problem … ich habe das Joggen gehasst.

Jeder Arzt empfiehlt das Joggen, eben weil es so einfach ist. Es ist der allererste Gedanke der meisten, wenn sie sich “mehr bewegen” wollen. In diesem Artikel möchte ich dir zeigen, warum Joggen dir sogar schaden könnte.

Bereit? Hier sind die 5 Gründe.

1. Joggen ist langweilig

Seien wir ehrlich: Wem macht das Joggen wirklich aktiv Spaß? Die allermeisten drehen ihre Runden wohl einzig und allein aus einem Schuldgefühl heraus. Natürlich gibt es ein paar Ausnahmen, aber das sind meistens nicht die Leute, die abnehmen müssen.

Ich verstehe, dass Bewegung an der frischen Luft auch etwas Befreiendes hat, aber von der Natur bekommt man bei ausgiebigen Spaziergängen wesentlich mehr mit.

Das große Problem dabei ist, dass die Motivation irgendwann unweigerlich sinkt. Man kann auf Dauer keinen Sport durchhalten, der einem nicht gefällt.

 

2. Joggen schädigt den Gelenken

Stark übergewichtige Menschen sollten aus diesem Grund nicht mit dem Joggen anfangen und sich eine gelenkschonendere Alternative suchen.

Beim Joggen springt man stetig von einem auf den anderen Fuß. Je nachdem, wie viel Gewicht man mit sich herumträgt, geht das wirklich auf die Sprunggelenke.

Der Fuß muss also bei jedem Schritt die gesamte Last des Körpers abfedern. Das kann auf Dauer zu Problemen führen. Stark übergewichtige Menschen sollten daher lieber auf andere Ausdauersportarten zurückgreifen, wo genau das nicht der Fall ist.

Das könnte beispielsweise der Stepper oder das Fahrrad sein. Auch Wassersport ist denkbar.

3. Joggen verbrennt kaum Kalorien

Es ist die bittere Wahrheit: Joggen verbrennt nicht so viele Kalorien, wie du vielleicht denkst.

Gehen wir von einer normalen, leicht übergewichtigen Person aus. Bei 30 Minuten aktiven, gemäßigten Joggen verbrennt diese Person ca. 250-300 Kalorien.

Das entspricht weniger als einer halben Tafel Schokolade. Du könntest also theoretisch mit einer Heißhungerattacke mehrere Tage Joggen zunichtemachen.

Dieser Kalorienverbrauch ist beim Joggen einmalig. Man geht Laufen und verbrennt dann genau so viel, wie man gelaufen ist. Es entsteht kaum ein Nachbrenneffekt, durch den wir auch nach dem Joggen noch Kalorien verbrennen würden. Es gibt schlichtweg wesentlich bessere Alternativen, die deutlich mehr Kalorien verbrennen, als Laufen zu gehen.

4. Joggen ist abhängig von der Jahreszeit

Dir ist sicherlich auch schon aufgefallen, dass die meisten Jogger im Frühling und Sommer unterwegs sind.

In den kalten und nassen Jahreszeiten laufen zu gehen macht nicht nur weniger Spaß (rutschige Blätter oder störender Schnee auf der Laufbahn…), sondern kann auch schädlich für die Gesundheit sein.

Natürlich ist es eine Möglichkeit, sich wärmer anzuziehen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Risiko einer Erkältung oder Entzündungen drastisch erhöht ist. Wenn man dann einmal erkrankt ist, kann man keinen weiteren Sport betreiben und muss sich erst auskurieren.

Wer schon einmal im kalten, nassen Herbst Joggen gehen wollte, wenn die Wolken schon bedrohlich dunkel sind und der Regen anstand, weiß genau, wie tief die Motivation zu solchen Jahreszeiten sinken kann.
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5. Joggen verbrennt Muskulatur

Hast du schon einmal bemerkt, dass die meisten ambitionierten Jogger sehr hagere Gestalten sind?
Klar: Ihr Körperfett ist meistens niedrig, aber ihr Muskelanteil ebenfalls.

Zu viel Ausdauertraining verbrennt auf Dauer wertvolle Muskulatur. Wenn wir kein Krafttraining betreiben, hat der Körper auch keinen Grund, die Muskulatur zu erhalten. Beim Joggen ist genau das der Fall.

[thrive_text_block color=”note” headline=”Warum Muskulatur so wichtig ist”]

Eigentlich will der Körper keine Muskulatur haben. Muskeln verbrennen im Ruhestand Kalorien, was für das pure Überleben nachteilig ist. Der Körper weiß nicht, dass wir heutzutage Supermärkte haben, in denen wir unser Essen einfach kaufen können, wenn uns danach ist.

Der Körper will das Überleben sichern – und dabei ist ihm die Muskulatur ein Dorn im Auge. Der Körper bezieht seine Energie, die er für das Joggen benötigt, also einerseits aus Fett und andererseits aus Muskelgewebe.

Je weniger Muskulatur wir haben, desto weniger Energie verbrennen wir im Ruhezustand (und desto weniger gut sehen wir aus …). Auf Dauer verbrennt Joggen also ebenfalls kostbares Muskelgewebe. Nicht gut!

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Fazit: Also ist Joggen schädlich?!

Das hört sich ja alles sehr schlimm an … also sollte niemand mehr Joggen, weil es schädlich ist?

Nein, und darum ging es mir auch gar nicht. Der große Vorteil am Joggen ist, dass es sehr simpel ist. Jeder weiß, wie es funktioniert und jeder kann damit anfangen. Es ist nur nicht die beste Methode für jedermann und es ist sicherlich nicht die effektivste Methode, Fett zu verbrennen.

Der Punkt ist, dass es wesentlich bessere Alternativen gibt. Ein beständiges Krafttraining 3-4 Mal die Woche erzielt deutlich bessere Ergebnisse als es Laufen gehen jemals könnte. Es schützt und stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern verbraucht durch den Nachbrenneffekt auch weitaus mehr Kalorien, als Laufen.

Wenn du also (genauso wie ich!) mit dem Joggen begonnen hast um etwas abzuspecken und die Motivation mittlerweile im Keller ist, solltest du es mit Krafttraining versuchen. Das wird bessere Ergebnisse erzielen und dir wesentlich mehr Spaß machen. Versprochen.

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