Gewicht halbiert: vom 140 Kilo Zocker zum lizenzierten Fitnesstrainer
2012: Die Waage zeigt 140 Kilo an – ein BMI von 45. Krankhaft fettleibig. 

Jahrelang hatte ich mein Gewicht ignoriert, bis ein Herzinfarkt dafür gesorgt hat, dass es "Klick" im Kopf machte. 3 Jahre später hatte ich mein Gewicht auf knapp 70 Kilo halbiert und bin mittlerweile lizenzierter Fitnesstrainer. 
Mein Name ist Tim und ich helfe Menschen dabei, wieder zum UHU (“unter 100 Kilo”) zu werden.

Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Übergewicht ist die Ursache Nummer 1 für Zivilisationskrankheiten.

Es sperrt uns regelrecht in unserem eigenen Körper ein. Alltägliche Dinge, über die sich Normalgewichtige keinerlei Gedanken machen müssen, werden für uns zur Herausforderung.

Dinge, wie

- den Autositz erst weit nach hinten rücken müssen, wenn jemand anders vorher gefahren ist
- Nur noch schwarze, zu große Klamotten anziehen, weil diese die Speckrollen an der Hüfte kaschieren
- Angst zu haben, sich auf Unternehmungen mit Freunden und Familie aufgrund seines Gewichts blamieren zu können
- Nach ein paar Treppenstufen vollkommen aus der Puste zu sein und sich den Schweiß von der Stirn wischen zu müssen

Es ist, als schwebe permanent eine schwarze Wolke über unserem Kopf. 

Ich habe all die Schattenseiten von massivem Übergewicht zu genüge kennengelernt. Und das Traurigste ist, dass ich sie einfach hingenommen habe. Ich hatte so lange Zeit nichts unternommen, obwohl es vollkommen in meiner Macht stand.

Ich hatte mein Leben eingesperrt in einem Käfig verbracht, obwohl der Schlüssel in greifbarer Nähe war.

Ich denke, wir alle haben schon den ein oder anderen Abnehmversuch hinter uns. Wir alle haben schon Foren, Facebook-Gruppen oder Blogs nach Tipps und Tricks durchforstet.

Ich möchte Menschen helfen, die in der selben Situation sind, wie ich es war. Und genau deshalb habe ich XXL-Helden.de ins Leben gerufen.

Hier möchte ich Menschen über 100 Kilo mit meinen Büchern und dem Podcast weiterhelfen. Was meine Webseite von allen anderen unterscheidet ist, dass ich aus eigener Erfahrung spreche.
"Isst du das noch?"
Das war wohl mein Standardspruch. 

Ich weiß nicht woher es kommt, aber ich habe einfach schon immer gerne gegessen. Viel und oft. Ich habe immer dafür gesorgt, dass am nächsten Tag die Sonne scheint. Meine Portion habe ich immer leer gegessen. Immer.

… und notfalls auch die Portionen der anderen.

So hat sich über die Zeit immer weiter das Gewicht angehäuft. Schleichend, aber beständig. Dazu kam, dass ich mich wenig bewegte und viel Zeit in meinem Zimmer verbrachte. So war ich schon als kleines Kind stark übergewichtig.
Der große Wendepunkt in meinem Leben
Das verlief immer weiter, bis ich einen kolossalen BMI von über 45 erreichte. Das ist doppelt so viel, wie Normalgewicht.

2012 ging ich dann mit ein paar Freunden ins Kino und schaute mir im Nachhinein das Bild an, das wir im Kino geschossen hatten.

Ich hatte vorher so gut wie nie Fotos von mir gemacht. Als ich dieses sah, war es wie eine Ohrfeige für mich. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich das war.

Wollte ich wirklich so weiterleben? Wo würde das enden? Ich war noch so jung, aber es fühlte sich so an, als ob ich eingesperrt wäre im eigenen Körper.
Ich wollte mich nicht länger für Fotos von mir schämen müssen. Ich fing also einfach mit dem Joggen an (obwohl ich das zutiefst verabscheute. Aber es war das erste, was mir einfiel).

… Aber die Bilanz war nüchtern. Ich hatte selbst nach einigen Monaten kaum Gewicht verloren.

Das Joggen hatte ich immer öfter ausfallen lassen – Die Füße schmerzten schon nach kurzer Zeit, so hatte ich den Großteil des Weges meist im Gehtempo zurückgelegt. Und mit der Ernährung hatte ich es auch nicht so ernst genommen.

Bis es dann passierte …
Der Herzinfarkt, der mein Leben änderte
Wie so oft hatte ich einen Versuch gestartet, der aber fruchtlos endete. Ich verfiel wieder in meine alten Gewohnheiten. Wie jedes Mal.

Ich dachte mir nichts dabei, als im Oktober 2012 das Telefon schellte. 

Leider war es das Krankenhaus in Bonn.

Und schon kurze Zeit später erfuhr ich es von meiner Mutter:

“Tim, Papa hatte beim Arbeitsausflug einen Herzinfarkt”

Ich weiß, dass es seltsam klingt. Aber dieser Herzinfarkt war das Beste, was mir hätte passieren können.

Ich hatte natürlich große Sorge um meinen Vater – und Gott sei Dank überlebte er -, aber dieser Herzinfarkt war … ein Weckruf. Das war der Moment, wo es "Klick" in meinem Kopf machte.

Es war fast so, als wolle mir jemand ein Zeichen geben, dass mir genau das passieren könne, wenn ich mich nicht bald zusammenreiße.

… manchmal braucht es eben einen richtigen Ar***tritt, bis man aufwacht.

Der Herzinfarkt meines Vaters machte nicht nur ihm zu schaffen, sondern auch seiner Familie und seinen Freunden um ihn herum. Keiner von uns konnte wirklich gut schlafen – und wir alle hatten Angst. Schließlich stand noch eine große Operation bevor.

Man hat nur dieses eine Leben. Und ich hatte es eingesperrt im eigenen Körper verbracht. Man selber kann das Problem ignorieren, aber es wird immer geliebte Menschen um einen herum belasten.

… Und da packte mich die Motivation erneut.
Der letzte Versuch
Ich bat einen Bekannten, mich mit ins Fitnessstudio zu nehmen. Um ehrlich zu sein, hatte ich ganz schön die Hosen voll.

Würde man mich dort auslachen? Was ist, wenn ich wieder nach kurzer Zeit aufhöre?

Die Reise zu einem schlankeren, besseren, leistungsfähigeren und gesünderem Ich war steinig und von Rückschlägen geplagt. Aber diesmal ließ ich mich nicht unterkriegen. Ich hatte ein Ziel.

Zu Beginn verlief es sehr schleppend, aber die anfänglichen Erfolge hatten mir genügend Motivation gegeben, um einfach immer weiterzumachen.

Ich hatte Blut geleckt. Nachdem die ersten 20 Kilo runter waren, wollte ich mehr. Ich lag teilweise abends im Bett und hatte mich auf das Training am nächsten Tag gefreut!

Ich beschäftigte mich intensiver mit Training und Ernährung und wollte unbedingt meine neue Leidenschaft zum Beruf machen. 2016 legte ich erfolgreich die Prüfung zum Fitnesstrainer B ab und absolvierte kurz darauf als klassenbester die Prüfung zum A-Fitnesstrainer.

Wer hätte 2012 gedacht, dass es einmal so kommen wird? Ich war das genau Gegenteil von dem, was ich heute bin. Ich war faul, hatte meine Probleme verdrängt und Sport gehasst. Heute kann ich mir ein Leben ohne Sport nicht mehr vorstellen.
2018 hat dann sogar die Men's Health über meinen Erfolg berichtet!
Wie ich helfen möchte
Mein Ziel ist es, so vielen Menschen wie nur möglich ein schmerz- und medikamentenfreies Leben zu ermöglichen.

Ich habe mich auf Menschen über 100 Kilo spezialisiert, weil ich ganz genau weiß, wie sie sich fühlen. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, Übergewicht in Deutschland zu bekämpfen.

Ich habe ein Buch geschrieben, in dem ich Schritt für Schritt erkläre, wie man mithilfe einer dauerhaften Ernährungsumstellung sein Wunschgewicht erreicht und auf Dauer hält - ohne zu verzichten oder nachher wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen.

Und du kannst dir ein gratis Exemplar sichern. Ich bitte dich lediglich die Verpackungs- und Versandkosten von 5,95€ zu übernehmen.
Viel Erfolg,
Tim